SC Cermik Wetzlar –  TSG Biskirchen

SC Cermik Wetzlar –  TSG Biskirchen    2:4 (1:1)

 

Bereits in der 3. Spielminute musste die TSG den 1:0 Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Freistoß stand der Angreifer der Gastgeber allein vor Torwart  Menger und musste nur noch einschieben.

In den nächsten 25 Spielminuten war Cermik überlegen und so konnte sich die TSG bei ihrem Torwart Benjamin Menger bedanken, dass dieser mit einigen Glanzparaden den Rückstand nicht noch höher werden ließ. In der 26. Minute dann die erste gefährliche Aktion der TSG. Nach einem Freistoß von Spielertrainer Gero Lottermann scheiterte Marcel Volk allerdings mit einem Kopfball am gegnerischen Torwart. Diese Chance, und die bei hohen Temperaturen vom sehr gut leitenden Schiedsrichter verordnete Trinkpause, tat der TSG offensichtlich gut. Nun begann man endlich die erforderliche Zweikampfhärte an den Tag zu legen und mit Einsatz und Wille dem Gegner Paroli zu bieten. Dies sollte sich in der 37. Spielminute auszahlen. Nach Vorarbeit durch Dennis Würfel erzielte Sturmtank Marcel Volk das 1:1. Kurz vor der Halbzeit hatte Kapitän Steffen Cornelius die große Chance auf den Führungstreffer, traf den Ball aber nicht richtig.

Im 2. Abschnitt waren ebenfalls erst 3 Minuten gespielt, da klingelte es wieder im Gehäuse der TSG und man lag wieder zurück. In der Folgezeit passierte, bis auf einige längere Spielunterbrechungen, nicht viel. Erst in der Schluss Viertelstunde bekam Biskirchen wieder mehr Spielkontrolle. Patrick Wech setzte sich auf rechts gut durch und bediente Dennis Würfel, der den Ball aber knapp über das Tor schoss. In der 78. Minute dann das 2:2 durch einen 40 Meter Freistoßhammer durch Steffen Cornelius. Kurz darauf die Möglichkeit durch Marcel Volk auf den Siegtreffer, doch die feine Vorarbeit von Benni Sturm verfehlte sein Ziel nur knapp. Nur eine Minute später ein Freistoß von Steffen Cornelius, der noch leicht abgefälscht am Pfosten landete. In der 90. Spielminute nahm sich Arcee-Jay Nocum dann ein Herz und zog aus ca. 28 m ab und traf zur unhaltbaren 3:2 Führung. Cermik warf nun alles nach vorne um noch den Ausgleich zu erzielen, was Raum zum Kontern für die TSG ergab. Und so erzielte Marcel Volk in der letzten Spielminute der Nachspielzeit auf Zuspiel von Benni Sturm das erlösende 4:2.

Fazit: Ein wichtiger Sieg, der durch Moral, Kampf und Leidenschaft erzielt wurde!

 

SC Cermik Wetzlar II –  TSG Biskirchen II             0:3 (:)

 

Die TSG begann das Spiel sehr Druckvoll und so hatte Benni Koch auch gleich in der 3. Minute die Chance auf das 1:0. Doch konnte er die Vorarbeit von Kevin Schweitzer nicht verwerten. In den folgenden 20 Minuten erspielte sich die TSG einige hochkarätige Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Peter Schneider schoss mit einem Distanzschuss knapp über das Tor, Dominic Lehberger scheiterte an der Latte und Benni Koch wiederum mit einem Kopfball am gegnerischen Torwart. Nach der Temperaturbedingten Trinkpause kam Cermik besser ins Spiel und die TSG investierte zu wenig. So hatten die Wassermänner Glück, dass ein Schuss von Cermik in der 41. Spielminute nur ans Lattenkreuz knallte. In der 43. Minute dann die längst fällige 1:0 Führung durch Peter Schneider, der einen Zuckerpass von Thorsten Rußmann eiskalt verwertete. Nach der Halbzeit dominierte die TSG wieder das Spiel. So hatte Kevin Schweitzer aus ca. 11 Meter die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Der gegnerische Torwart konnte seinen Schuss aber noch um den Pfosten lenken. Wie in Durchgang eins ergaben sich auch in der 2. Hälfte zahlreiche Chancen um das Speil frühzeitig zu entscheiden. So konnte Julian Nolte freistehend vor dem Tor ebenso wenig wie erhöhen wie Dominic Lehbergerg, der alleine vor dem Tor überhastet abschloss. Kurze Zeit später traf Kevin Schweitzer, nach schöner Vorarbeit durch Julian Nolte über außen, den Ball nicht richtig. Da Cermik immer wieder mit gefährlichen Angriffen aufhorchen ließ, musste bis zur letzten Spielminute gezittert werden. Patrick Schmitz setzte den Generischen Torwart nach einem Rückpass unter so unter Druck, dass dieser den Ball verstolperte und Patrick selbst zum erlösenden und entscheidenden 2:0 einschieben konnte. Nun war Cermik geschlagen und so konnte Patrik Schmitz in der 2. Minute der Nachspielzeit auf 3:0 erhöhen, nachdem Dominic Lehberger sich über außen gut durchgesetzt und Mustergültig auf Patrick abgelegt hatte.

Fazit: ein verdienter Sieg, der bei konsequenterer Chancenverwertung höher hätte ausfallen können!